Demo – Riot not Quiet – Seite an Seite gegen patriarchale Gewalt – 25.11.19 20 Uhr Hbf

+++ Riot not Quiet – Seite an Seite gegen patriarchale Gewalt +++
Tag für Tag erfahren Frauen*, Lesben, Inter-, nicht-binäre und Trans*- Personen Gewalt.
Über ein Drittel aller FLINT*s in Deutschland haben bereits körperliche und/oder sexualisierte Gewalt in ihrem Leben erlebt. Dabei ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer noch deutlich höher ist. Neben der persönlichen Gewalt zeichnet auch strukturelle Gewalt die Lebensrealität von FLINT*-Personen: denn Gewalt wird in physischer, psychischer, sexueller, ökonomischer und sozialer Form ausgeübt.
Der Kapitalismus schreibt bestimmten Gruppen von Menschen immer wieder einen geringeren Stellenwert zu als anderen, um so Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse zu schaffen. Dadurch bildet, stützt und verbreitet das kapitalistische System Diskriminierungsformen aufgrund von Herkunft, Klasse und Geschlechtlichkeit.
Darum müssen feministische Kämpfe immer mit antirassistischen, antiklassistischen und antikapitalistischen Kämpfen verbunden werden. Für einen Feminismus der 99% !

Zwei Gedenktage gehen dem 25.11. voran. Die Anlässe stehen thematisch so dicht beieinander, dass wir in unserer Demonstration vereinen wollen.
Zum einen ist am 8.11. der Internationale Tag des Gedenkens an die Betroffenen inter*feindlicher Gewalt, zum anderen wird
am 20. November seit 1999 der Trans Day Of Remembrance begangen. Dieser Tag erinnert jedes Jahr an die Betroffenen von trans*feindlicher Gewalt. 20 Jahre später ist Trans*feindlichkeit und Inter*feindlichkeit immer noch fester Bestandteil der Gesellschaft. Hinzu kommt die derzeitige rechtliche Lage, die sich der Bekämpfung dieser Diskriminierungsform immer wieder rücksichtslos in den Weg stellt und Trans*Personen kriminalisiert.

Am 25. November gehen wir zum internationalen Tag gegen frauen*feindliche Gewalt und im Gedenken an die Betroffenen trans*feindlicher Gewalt gemeinsam auf die Straße.

Wir wollen die Kämpfe verbinden, eine intersektionale Perspektive schaffen und Seite an Seite gegen das Patriarchat aufbegehren! Denn: „An injury to one is an injury to all“

Deshalb: Kommt am 25. November im Sinne von “Riot not Quiet” mit uns auf die Straße!
Wir holen uns die Nacht zurück! Intersektional. Vereint. Laut!

Alle zusammen gegen den Faschismus – 27.07.19 12 Uhr Hbf

Die Kleinstpartei „Die Rechte“ will am 27.07.2019 in Hildesheim unter dem Motto „Gegen Pressehetze und Repression“ am Hauptbahnhof eine Kundgebung veranstalten.
In letzter Zeit versuchten Neonazis um Dieter Riefling und „Die Rechte“ bereits mehrfach in Hildesheim zu demonstrieren. Vielfältiger antifaschistischer Gegenprotest und entschlossene Blockaden verhinderten dies jedoch!

Lasst uns an diese Erfolge anknüpfen und den Neonazis auch diesen Tag zum Desaster machen!

Mit der Gründung des Kreisverbandes „Hildesheim – Braunschweig“ unternimmt auch „Die Rechte“ ihren zweiten Versuch in der Region Hildesheim Fuß zu fassen. Schon 2014 gründeten Neonazis um die ex-BraunschweigerInnen Johannes und Lisa Welge, sowie Martin Schüttpelz einen Kreisverband in Hildesheim. In den darauf folgenden Monaten kam es vermehrt zu Übergriffen auf Linke und Geflüchtete im Stadtgebiet und der kleinen Gruppe gelang es wiederholt öffentlichkeitswirksam in Erscheinung zu treten. Der Höhepunkt war eine Demonstration am 21.03.2015 in der Hildesheimer Nordstadt zu der 103 Neonazis kamen.

Am vergangenen Samstag veranstaltete „Die Rechte“ unter dem selben Motto eine Demonstration in Kassel und solidarisierte sich mit dem mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke und der extrem rechten Terrororganisation Combat 18 (Übersetzt „Kampfgruppe Adolf Hitler“). Das die Neonazis jetzt unter dem selben Motto in Hildesheim demonstrieren wollen ist wenig überraschend. Die regionale Neonaziszene bezieht sich bereits seit vielen Jahren immer wieder (positiv) auf Combat 18.
In den 1990er Jahren bedrohte Combat 18 in Hildesheim Antifaschist*innen mit dem Tod, im Jahr 2016 überfielen Neonazis aus dem Umfeld von Combat 18 wiederholt ausländische Taxifahrer im Landkreis Hildesheim und auch das seit Jahren umstrittene Tattoostudio „Last Resort“ in der Schuhstraße tauchte 2003 im Zusammenhang mit der verbotenen Gruppe „Combat 18 Pinneberg“ auf.

Wir stellen uns den Versuchen der Neonazis in Hildesheim erneut Fuß zu fassen entschieden entgegen! Kommt am Samstag um 12 Uhr zum Hauptbahnhof und zeigt Flagge gegen rechte Hetze, Strukturen und Terrorverherrlichung.

Ran! Es gilt

Zum Umgang mit Repression Vortrag mit den Anwälten Seven Adam und Rasmus Kahlen 08.08. 19 Uhr Kufa

Am 18.05.2019 gab es eine Sitzblockade gegen einen Naziaufmarsch in der Hildesheimer Nordstadt. Die Polizei nahm die Sitzblockade zum Anlass um die Personalien der beteiligten Personen aufzunehmen. Da die Polizei versucht die Sitzblockade zu kriminalisieren und bereits Vorladungen verschickt hat, haben wir zwei erfahrene Anwälte eingeladen, die schon 2015 erfolgreich eine Sitzblockade in Hildesheim verteidigt haben.

Für den Fall, dass auch ihr Post von der Polizei bekommen habt, bewahrt auf jeden Fall Ruhe und geht nicht zu dem Termin! Falls ihr Fragen habt könnt ihr uns per E-mail unter antirep-hi@riseup.net erreichen.

Außerdem sind wir jeden Dienstag von 18:00 bis 20:00 im Infoladen in der Kulturfabrik Löseke. Donnerstag 08.08.2019 ab 19 Uhr im Seminarraum der Kulturfabrik Löseke (Langer Garten 1, 31137 Hildesheim)

Repressionen? Was tun?

Liebe Leute,

vielen Dank an alle, die am 18. Mai gemeinsam die Nazis blockiert haben. Damit ist aber noch nicht alles Friede, Freude, Feierkuchen. Im Nachhinein werden aller Wahrscheinlichkeit nach Repressionen auf uns und euch zukommen:

Ich war bei der Sitzblockade am 18.05. dabei und die Polizei hat meine Personalien aufgenommen.

Was kommt jetzt auf mich zu? Wie gehe ich am besten damit um?

Wenn ihr Briefe oder Anrufe von der Polizei bekommt, dann sagt denen nichts. Ihr seid nicht dazu verpflichtet, eine Aussage zu machen. Redet nicht mit der Polizei! Bleibt gelassen! Das hat keine negativen Auswirkungen für euch. Eine Aussage kann aber später gegen euch verwendet werden. Und: Auch wenn ihr etwas abstreitet, könnt ihr damit aus Versehen andere in die Bredouille bringen.

Gegen alle Menschen, deren Personalien am 18. Mai aufgenommen wurden, werden voraussichtlich folgende Schritte eingeleitet:

1. Ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit. Die wird wahrscheinlich begründet mit dem Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und ist eine Aufforderung, eine Geldstrafe zu zahlen. In diesem Fall solltet ihr so schnell wie möglich formlos Einspruch einlegen (dafür gibt es eine Frist von 14 Tagen) und euch per Mail an uns wenden: antirep-hi@riseup.net

oder

2. Eine Aufforderung von der Polizei, sich zu einem laufenden Ermittlungsverfahren zu äußern und/oder eine Einladung zu einem Termin auf einer Polizeiwache. Dieser Aufforderung müsst ihr nicht nachkommen. Ihr seid nicht dazu verpflichtet, eine Aussage gegenüber der Polizei zu machen. Schickt denen keinen Brief mit einer Aussage und beehrt sie nicht mit eurem Besuch. Wendet euch per Mail an uns: antirep-hi@riseup.net

oder

3. Ein Strafbefehl, der euch dazu auffordert, eine bestimmte Strafe zu zahlen. Auch in diesem Fall gilt: So schnell wie möglich innerhalb von 14 Tagen formlos Einspruch einlegen. Einen Strafbefehl zu bezahlen, bedeutet, die Strafe anzuerkennen. Schickt uns eine Mail: antirep-hi@riseup.net

Wie geht es dann weiter?

Sobald die ersten Briefe da sind und wir wissen, was das Vorgehen der Ermittlungsbehörden ist, werden wir einen Infoabend mit einem solidarischen Anwalt machen. Gemeinsam können wir uns dann überlegen, wie wir uns am besten gegen die Repressionen wehren. Das ganze kann sich noch eine Weile hinziehen, schließlich muss die Polizei jetzt über 100 Vorgänge bearbeiten. Wenn ihr uns eine Mail schickt, werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Komme ich jetzt in den Knast? Bin ich vorbestraft, übermorgen arbeitslos oder bekomme ein Berufsverbot? Keine Sorge, natürlich nicht! Wir sind auch im Nachhinein für euch da.

Unsere Einschätzung momentan:

Sitzblockaden werden meistens als Ordnungswidrigkeiten behandelt und es ist schwer, daraus eine Straftat zu machen. Allerdings könnte es sein, dass ihr Anzeigen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt bekommt. Wir haben auch den Eindruck, dass sich die Polizei wegen ihres verhältnismäßig netten Vorgehen bei der Räumung und den 10+ Durchsagen, die sie gemacht hat, versucht hat, gut abzusichern und es evtl. wirklich auf Strafverfahren ankommen lassen wird.

Wir lassen euch nicht allein!

Also: Ruhe bewahren und Klappe halten! Falls ihr Fragen habt, schreibt uns einfach an! Leitet diese Infos an alle weiter, die am Samstag mit dabei waren.

Niemand muss mit der eigenen Angst alleine da stehen. Eine Anzeige bedeutet noch keine Verurteilung, eine Verurteilung noch nicht, vorbestraft zu sein und Kosten können solidarisch gemeinsam getragen werden.

Unsere Solidarität ist stärker als ihre Repression!

Rechtshilfetipps:

https://www.rote-hilfe.de/index.php/rechtshilfe-und-unterstuetzung/aussageverweigerung

https://media.ccc.de/v/23C3-1346-de-sie_haben_das_recht_zu_schweigen

Hier findet ihr ein paar Links zum Thema Sitzblockaden:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/legaler-widerstand-gegen-rechte-demonstrationen_018574.html

http://monstersofgoe.de/2011/05/09/versammlungs-blockaden-verboten/

https://keinenmeter.noblogs.org/post/2012/02/28/blockaden-als-grobe-storung/

Demorouten am 18.05.2019

Mittlerweile sind nun die Demorouten für den 18.05.2019 in Hildesheim bekannt:

Die BgR Demo startet um 11:00 Uhr an der Martin Luther Kirche (in der Karte gelb), wobei die Nazis sich um 13:00 Uhr am Hinterausgang des Hbf versammeln, um dann 14:00 Uhr „stramm“ los zu marschieren (in der Karte rot).

Eine Aktionskarte werden wir Donnerstag Abend veröffentlichen. Schaut also hier oder auf einem unserer Social Media Kanäle vorbei. Instagram Facebook Twitter

Verfolgt am 18.05. das Geschehen auch gerne über Twitter unter #hi1805.

Am wichtigsten ist aber, dass ihr am 18.05. mit auf die Straße kommt und den Rechten zeigt, dass sie weder in der Nordi, in irgend einem Parlament, noch sonst wo etwas verloren haben.

Alerta!

Lust was über die Geschichte des Hildesheimer Widerstands gegen den Nationalsozialismus zu lesen?

Lust was über die Geschichte des Hildesheimer Widerstands gegen den Nationalsozialismus zu lesen? Darüber hat die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregime) 1979 ein Buch publiziert, welches auf den Schriften des Hildesheimer Gewerkschaftlers Hans Teich beruht. Dieser hat den Widerstand gegen den Faschismus und die Schreckensherschaft des Hitlerregimes in Hildesheim erlebt und die Ereignisse niedergeschrieben. Auch das Leben und Schicksal verschiedener Hildesheimer Antifaschist*innen wird beschrieben und an ihre Taten gedacht.
Wir denken es ist auch heute wichtig an diese mutigen Antifaschist*innen aus Hildesheim zu Errinern und haben bewusst ihre Parole als die unsere aufgegriffen. Ran es gilt! war die Parole des Hildesheimer Widerstands in den 1930er Jahren. In einer gemeinsamen Einheit publizierten KPD und SPD Mitglieder gemeinsam in der Illegalität die Zeitschrift „Ran! Zeitschrift revolutionärer Marxisten“. Mehr über „Ran“ und den Hildesheimer Widerstand könnt ihr im Buch und demnächst auf unserem Blog lesen. Es gibt noch zahlreiche Exemplare, welche ihr im Infoladen in der Kulturfabrik Löseke, Dienstags von 17 bis 20 Uhr und Mittwochs von 19.30 bis 22 Uhr bekommen könnt.
Gegen das Vergessen! Und auch heute: Kampf dem Faschismus!

Ran! Es gilt:

Aufruf des Antifaschistischen Netzwerk Hildesheim

Ran! Es gilt:
Am 18. Mai wollen Neonazis durch Hildesheim marschieren.Das gilt es durch vielfältige Aktionen zu verhindern!
Der seit Jahrzehnten in der gewaltbereiten Neonaziszene aktive Dieter Riefling, hat für diesen Tag eine Demonstration in Hildesheim angemeldet. Der Kandidat der Partei „Die Rechte“ für die Europa-Wahl ist bundesweit bekannt und war in mehreren verbotenen Naziorganisationen tätig.
Ran! Es gilt:
Unter dieser Parole bekämpften in den 1930er Jahren Hildesheimer Antifaschist*innen den Vormarsch des Nationalsozialismus. Unter dieser Parole wollen wir auch heute den rechten Konsens brechen, der mit einem allgemeinen rassistischen Backlash von Hildesheim bis Brüssel,von Berlin bis Lesbos einher geht.
Menschenverachtende Meinungen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und finden in allen Parlamenten breite Zustimmung. Das zeigt auch der Anstieg rechter Gewalt und fremdenfeindlicher Ausschreitungen, die zu oft gleichgültig bis verständnisvoll von der bürgerlichen Mitte zur Kenntnis genommen werden. Rassismus ist allgegenwärtig – damals wie heute.
Deshalb sagen wir als antifaschistisches Netzwerk:
Ran! Es gilt: Weder die Straßen noch die Parlamente den Nazis von heute überlassen!
Es ist mehr denn je nötig, entschlossen und vehement gegen braune Scheiße jeder Couleur vorzugehen.Lasst uns gemeinsam ein klares Zeichen gegen Rassismus, Sexismus und soziale Ausgrenzung setzen und für eine offene, solidarische Gesellschaft kämpfen!
Aktuelle Infos und Material gibt‘s auf antirahi.blackblogs.org
Am 18.05 sehen wir uns auf der Straße!

Unterstützer*innen:

AFK37*

AStA HAWK

Das Studierendenparlament der Universität Hildesheim

SDS Hildesheim

Solid Hildesheim

 

Wissen macht A! Das AFA Palooza

Vom 15. bis 17. Februar lädt das Antifaschistisches Netzwerk Hildesheim zu einem Theorie- und Praxiswochenende in der Kulturfabrik Löseke in Hildesheim ein. Über drei Tage werden in Workshops, Filmvorführungen, Vorträgen und Performances Kernaspekte antifaschistischer Beschäftigung beleuchtet. Antifaschismus wird leider immer häufiger mit gewaltbereiten, destruktiven Formen des Protests assoziiert. Dabei sind thematische Schwerpunkte sozialen und politischen Engagements entgegen faschistischer Tendenzen in unserer Gesellschaft aufs engste verbunden mit progressiver Arbeit für ein besseres Miteinander. Themenschwerpunkte des Wochenendes sind u.a. Queer und Feminismus, Antirassismus, Datensicherheit. Interessierte sind zu spannenden Veranstaltungen eingeladen, die zum Ziel haben, den großen Begriff Antifaschismus mit lebensnahen und alltagspraktischen Ansätzen zu verbinden.

Time Table (spontane Änderungen sind vorbehalten):

_____________FREITAG_____________15.02.2019______________________
 
<<16:00 – 19:00>> „Queere Lebensweisen und queerfeministische Antidiskriminierungsarbeit“ (Workshop) [SCHLAU Hildesheim]
Seminarraum
SCHLAU ist ein Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt zu vielfältigen Geschlechtlichkeiten und sexuellen Orientierungen. In Workshops mit Schulklassen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bieten ehrenamtliche Teams die Möglichkeit, mit jungen lesbischen, schwulen, bi, trans*, inter* und queeren Menschen ins Gespräch zu kommen. Mittels pädagogischer Methoden und evaluierter Konzepte führt SCHLAU niedrigschwellig und unaufgeregt in die Themengebiete ein. SCHLAU spricht dabei über Lebenswirklichkeiten und Biographien, das eigene Coming-Out, Diskriminierungserfahrungen sowie Vorurteile und Rollenbilder. Der Workshop am 15.02. soll queere Lebensaspekte vermitteln und diskutieren. Welche Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen lassen sich jenseits binärer Geschlechterdefinitionen und heterosexueller Körpernormen entdecken? Wofür steht das ‚I‘, das ‚A‘ oder das ‚Q‘ in LGBTQIA+? Ist trans* nur eine Kopfsache? Diese und weitere oder ganz andere Fragen werden die Workshopteilnehmer*innen im gegenseitigen Austausch dikutieren. Außerdem werden Einblicke in queere Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit geboten. All genders, bodies and identities welcome!
 
<<17:00-19:00>> „Marxistischer Feminismus“ (Vortrag) [Ronda Kipka vom SDS FU Berlin]
ProWe
In Bezug auf die Planungen zum Frauen*streik/Feministischen Streik 2019 ist häufig von unbezahlter oder auch unsichtbarer Arbeit die Rede. Häufig fallen auch Begriffe wie Care- und Sorgearbeit. Wir wollen uns anschauen, was Arbeit im Kapitalismus bedeutet, wie sich der Kapitalismus und wir selber reproduzieren und was das alles mit Rollenbildern und „den Frauen*“ zu tun hat.
 
<<19:15-20:00>> Soli Küche – Essen gegen Spende [Projektwerkstatt Hildesheim]
 
<<20:00-22:00>> „The Death and Life of Marsha P. Johnson“ (Film+Diskussion)
Seminarraum
Die Dokumentation beleuchtet den nicht aufgeklärten Tod der Schwarzen trans* und queer Aktivistin Marsha P. Johnson, eine der führenden Figuren der Stonewall Riots, die den Weg zu den heute prominenten CSD und Pride Paraden ebneten. Entlang historischer und aktueller Perspektiven von trans* und nichtbinären Menschen erörtert der Film queere Geschichtsschreibung und die Intersektionen rassistischer und queerfeindlicher Diskriminierung.
 
___________SAMSTAG_________________16.02.2019________________________
 
<<12:00-13:45>> „Antifaschistische Aufklärungs- und Bildungsarbeit im gewerkschaftlichen Umfeld“ (Vortrag+Diskussion)
Seminarraum
Was ist der Zweck von Gewerkschaften? Gibt es den Grundwiderspruch zwischen Kapital und Arbeit noch? Haben Gewerkschaften noch einen gesellschaftspolitischen Auftrag und sind Arbeitskämpfe nur für Gewerkschaftsmitglieder da?
Aufbauend auf diesen Fragen wollen wir uns gemeinsam in lockerer Atmosphäre, dem Thema von Gewerkschaften, Arbeitskämpfen und der Aktualität derer, beschäftigen.
Solidarität unter den Menschen ist das Ziel und der Weg zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse Aller.
Zusammen können wir über Möglichkeiten und Wege sprechen, zukünftige Arbeit zu gestalten und Solidarität zu leben.
 
<<12:00-13:45>> „Rassismuskritik und Weißsein“ (Vortrag+Workshop) [Hannah von Grönheim]
–entfällt leider–
 
<<14:00-17:00>> „How to be an Ally“ (Workshop) [Arpana Aisha Berndt I Maja Bogojevic]
Loretta
In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen, in
dem Unsicherheiten
Um vorherige verbindliche Anmeldung wird gebeten. Dabei reicht auch ein Vorname.
Anmeldung unter: howtobeanally@yahoo.com
 
 
<<14:00-15:45>> „Sicherheit am Handy, Emails, Soziale Netzwerke für Anfänger*innen“ (Workshop)
Seminarraum
Wie anonym bewege ich mich eigentlich in den Weiten des Internets und wer kann wie leicht mitschauen, was ich so mache? Wie sicher kommuniziere ich eigentlich mit meinem Smartphone und was hat das ganze mit Facebook und anderen Sozialen Netwerken zu tun? Antworten auf diese und andere Fragen könnt Ihr vorort von einem Aktivisten aus dem IT-Bereicherhalten. Kommt vorbei und diskutiert mit uns. 
 
<<16:00-18:00>> „Rechte Symboliken“ (Vortrag+Workshop) [ARUG – Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt]
Seminarraum
Am Samstag, 16.02. 16:00 Uhr widmen sich zwei Referent*innen der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt – Zentrum Demokratische Bildung der Vermittlung von Wissen, rund um die Symboliken zeitgenössischer rechter Szene. In einem Vortrag und einem niedrigschwelligen Workshop geht es um das einfache Erkennen mitunter unbekannter Codes und Zeichen der extremen Rechten.
 
<<18:00-19:00>> Soli Küche – Essen gegen Spende [Projektwerkstatt Hildesheim]
 
<<19:00-19:45>> „Sampling Identity“ (Performance) [&Claudia]
Loretta
Im letzten Jahr begann &Claudia mit der Arbeit an „Sampling Identity“, einem Projekt zwischen Konzert und Performance. „Sampling Identity“ nimmt die Zuhörer*innen mit auf eine Reise durch eine trans*Körpererfahrung. Der Körper der Künstlerin* selbst wird gesampled, editiert und von den gesellschaftlichen Erwartungen an einen body male-assigned-at-birth gelöst. Zwischen Musik und Klangkunst forscht &Claudia den Potentialen ihres* Körpers nach, die unter einem cisherteronormativen Berg aus Zwängen und Sanktionen verschüttet liegen.
 
<<20:00-22:00>> „Das Fest des Huhns“ (Film+Diskussion)
Seminarraum
Ein Forscher*innenteam begibt sich 1992 auf eine Expedition ins urtümliche Österreich, wo die Sitten und Gebräuche der weißen Ureinwohner in der alpinen Abgeschiedenheit von den Ethnolog*innen erforscht werden können. Sie beobachten einen Wandel in den Traditionen des österreicher Urvolkes: Die altehrwürdigen Kultstätten ihrer eigentümlichen Religion stehen leer, das alte Ritual des Lämmerkultes ist einem neuartihgen Fest zu Ehren des Huhnes gewichen. Bedroht der Kontakt mit der Zivilisation das ursprüngliche Brauchtum alpiner Stämme?
 
___________SONNTAG_____________________17.02.2019_____________________
 
<<12:00-14:00>> „Historische Stadtführung: Nationalismus und Antifaschismus in Hildesheim“ (Stadtrundgang) [Vernetztes Erinnern I Projektwerkstatt Hildesheim]
Treffpunkt an der KuFa
 
<<14:00-15:45>> „Patriotismus in der linken Szene“ (Diskussion) [Linksjugend ’solid Hildesheim]
Loretta
 
<<14:00-15:45>> „Nazimelder Hildesheim“ (Vortrag) [Nazimelder Hildesheim]
Seminarraum
In dem Vortrag „Rechte Strukturen in und um Hildesheim“ wird – im Auftrag der Gruppe Nazimelder Hildesheim – über Neonazis berichtet, welche in Hildesheim aktiv sind. Ziel ist es einen groben Überblick zu bekommen, welche Nazis es gibt und was für Gruppen sie haben. 
 
<<16:00-17:45>> „Klassismus“ (Vortrag) [Andreas Kemper]
Seminarraum
In Frankreich machen noch immer die Proteste der „Gelbwesten“ von sich reden. Eine Gruppe französischer Soziolog*innen um Didier Eribon („Rückkehr nach Reims“) und Edouard Louis („Wer hat meinen Vater umgebracht“) führen diese Proteste auf den „Klassenrassismus“ zurück. Was ist „Klassenrassismus“` bzw. „Klassismus“? Andreas Kemper wird die verschiedenen Aspekte von Klassismus darstellen und freut sich auf eine rege Diskussion.
 
<<18:00-19:30>> „Tipps und Tricks für Antifas“ (Workshop) [Antifaschistisches Kollektiv 37]
Seminarraum
Was kann ich gegen die ganze Scheiße auf der Welt tun? Wie kann ich mich mit anderen organieren? Wie kann ich rechtlichem Stress aus dem Weg gehen oder damit umgehen? Was gibt’s in Hildesheim für Möglichkeiten? Fragen über Fragen, die euch das Antifaschistische Kollektiv 37 beantworten möchte! 
 
<<19:00-20:00>> Soli Küche – Essen gegen Spende [Café Brühlchen]
 
<<20:00-22:00>> Film: „Wem gehört die Stadt?“ mit anschließender Diskussion
Seminarraum
Hausbesetzungen sind kein neues Phänomen. Schon in den 70er und 80er gab es eine große Bewegung. Aber auch heute werden wieder Häuser besetzt, zuletzt in Berlin, Tübingen, Freiburg und Hildesheim. Aber warum werden Häuser besetzt? Und wer steckt hinter der Besetzung des Buntstifthauses in Hildesheim? Ein Film von Jannis Große.

Das Antifaschistische Netzwerk ist ein Verbund unterschiedlichster Initiativen, Gruppen und Personen aus Hildesheim, deren gemeinsames Ziel es ist, konservativen, rassistischen und faschistischen Entwicklungen mit progressiver Arbeit an sozialer und politischer Gerechtigkeit und Teilhabe entgegenzuwirken.


Barrierefreiheit:

Die Veranstaltung ist zu größten Teil nicht barrierefrei. Sie findet in deutscher Lautsprache statt. Die Räumlichkeiten der Veranstaltung befinden sich im 2. Stock. Der Zugang zum 2. Stock kann nur über eine Treppe mit 28 Stufen erfolgen. Vor einem Veranstaltungsraum befindet sich eine Schwelle.

Des weiteren gibt es im 2. Stock eine relativ große Toilette. Diese verfügt aber über keine Haltegriffe. Weitere Toiletten befinden sich im 1. Stock. Am Eingang zum Veranstaltungsort gibt es eine Infopoint. Dieser ist dauerhaft mit Menschen besetzt die euch bei Fragen weiter helfen.

Allergien und Unverträglichkeiten:

Bei Allergien und Unverträglichkeiten wende dich bitte an das Kochteam. Das gesamte Essen wird vegan sein.

Für Fragen und Bedürfnisse im Vorfeld schreib uns bitte an folgende Mail: AktionsnetzwerkgegenRassismus(at)riseup.net

WE’LL COME UNITED Hamburg // Anreise aus Hildesheim

Am 29. September 2018 zieht es Menschen von überall unter dem Motto „We‘ll Come United“ nach Hamburg. Dort wird es eine große antirassistische Parade geben, um Rassismus und Herzlosigkeit von den Straßen zu verjagen und ein Bild der Solidarität, Freundschaft und Angstfreiheit zu zeichnen! Das wird unser Tag. Wir sind viele, wir sind verschieden und wir kämpfen jeden Tag vor unserer Haustür. Im September kommen wir alle zusammen, um zu feiern und zu demonstrieren:

GEGEN ABSCHIEBUNG, AUSGRENZUNG UND RECHTE HETZE –
FÜR SOLIDARITÄT UND GLEICHE RECHTE FÜR ALLE!

Der Aufruf für den 29.09 in 16 Sprachen: https://www.welcome-united.org/de/well-come-united/

 
Die Freund*innen aus Hannover haben auch schon visuell vorgelegt: https://www.youtube.com/watch?v=erUjDuD37Uo

 

Kommt zur Info- und Bastelveranstaltung, um zu erfahren was bisher in Hildesheim zu „We’ll Come United“ geplant ist und wie wir gemeinsam am 29.09. nach Hamburg reisen können.


Aus Hildesheim wird es zwei Reisebusse geben, der nach Hamburg fährt. Um sich bereits zu vernetzen, Schilder und Transparente zu malen und Infos über die Parade und die Anreise zu bekommen , treffen wir uns am 11.9 um 19.00 in der Alten Bibliothek im Brühl 20 (Neustadt).

!Busticketverkauf gestartet!

2 Busse sind gebucht. Tickets können ab jetzt gekauft werden
Tickets ab 2,50 -15€ nach Selbsteinschätzung.

Wo?
– Stern Kebap,
– Die Knolle-Naturkost
– Infoladen Hildesheim
– Ameis Buchecke

– Asyl e.V. (ab 12.09.2018)
oder Reservierung unter: dh@nds-fluerat.org

Am 11.9. könnt ihr natürlich auch vor Ort Tickets kaufen!

Dienstag, 11.09.2018
Infoveranstaltung für alle Interessierten
19:00 Uhr
Brühl 20 (Alte Bibliothek- HAWK Hildesheim)
Ladet eure Leute ein und kommt vorbei!

Haltet Euch auf dem Laufenden auf https://www.facebook.com/events/274157613404567/

Eine Kooperationsveranstaltung von:

Asyl e.V.
Antifaschistisches Kollektiv 37
Antifaschistisches Netzwerk Hildesheim
Projektwerkstatt
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.